Beschreibung
Welche Rolle spielt jüdisches Denken für die Demokratie – in Frankfurt, in Deutschland und in den gesellschaftlichen Debatten der Gegenwart? Im Herbst 2026 widmet sich das Jüdisch-Politische Lehrhaus in drei Veranstaltungen dem Verhältnis von Judentum und Demokratie. Im Mittelpunkt stehen jüdische Beiträge zur demokratischen Kultur, Fragen politischer Identität und Verantwortung sowie die Bedeutung jüdischer Positionen für ein gemeinsames demokratisches Selbstverständnis.
Den Auftakt macht am Montag, 7. September 2026, um 19:00 Uhr der Abend „Wir sind zutiefst demokratisch“ – Frankfurter jüdisch-politische Identität. Rabbinerin Elisa Klapheck diskutiert mit Marc Grünbaum, Vorsitzender und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, darüber, wie demokratisches Denken das jüdische Selbstverständnis in Frankfurt historisch geprägt hat und bis heute prägt. Vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, der Wahlerfolge der AfD und antisemitischer Bekundungen geht es zugleich um die Frage, welchen Beitrag jüdisch-politisches Selbstverständnis zur Stärkung und zum Erhalt der Demokratie leisten kann.