Beschreibung
Welche Rolle spielt jüdisches Denken für die Demokratie – in Frankfurt, in Deutschland und in den gesellschaftlichen Debatten der Gegenwart? Im Herbst 2026 widmet sich das Jüdisch-Politische Lehrhaus in drei Veranstaltungen dem Verhältnis von Judentum und Demokratie. Im Mittelpunkt stehen jüdische Beiträge zur demokratischen Kultur, Fragen politischer Identität und Verantwortung sowie die Bedeutung jüdischer Positionen für ein gemeinsames demokratisches Selbstverständnis.
Ein Jahr nach dem Tod von Micha Brumlik sel. A.(1947–2025) widmet sich das Jüdisch-Politische Lehrhaus dem geistigen Erbe des jüdisch-politischen Philosophen und Erziehungswissenschaftlers. Seine Schriften, Positionen und ihre Bedeutung für die Gegenwart stehen im Mittelpunkt des Abends.
Prof. Dr. Liliana Feierstein (Berlin) und Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck (Frankfurt am Main), beide Schülerinnen Brumliks, diskutieren über sein Denken und die Frage, welche Impulse daraus für demokratische Bildung, jüdische Werte und ein humanistisches Ethos hervorgehen.