Beschreibung
Welche Rolle spielt jüdisches Denken für die Demokratie – in Frankfurt, in Deutschland und in den gesellschaftlichen Debatten der Gegenwart? Im Herbst 2026 widmet sich das Jüdisch-Politische Lehrhaus in drei Veranstaltungen dem Verhältnis von Judentum und Demokratie. Im Mittelpunkt stehen jüdische Beiträge zur demokratischen Kultur, Fragen politischer Identität und Verantwortung sowie die Bedeutung jüdischer Positionen für ein gemeinsames demokratisches Selbstverständnis.
Welche Rolle spielen jüdische Beiträge in der deutschen Demokratiegeschichte – und wie können sie Teil eines gemeinsamen demokratischen Selbstverständnisses sein?
Abraham de Wolf, Sprecher des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, stellt jüdische Positionen aus seinem Papier „Der Wille zur Freiheit“ für das geplante Haus der Demokratie in Frankfurt vor. Dabei geht es auch um die Frage, wie jüdische Beiträge zur Demokratie jenseits einer auf die jüdische Minderheit gerichteten Toleranzpolitik als selbstverständlicher Bestandteil der allgemeinen demokratischen Geschichte und Gegenwart verstanden werden können.