Beschreibung
Erinnerung lebt von Geschichten und Bildern. Doch was passiert, wenn künstliche Intelligenz Bilder erzeugt, Stimmen imitiert und Geschichte neu zusammensetzt? Zwischen digitalisierten Archiven, Deepfakes, Social-Media-Bots und algorithmisch generierten Inhalten verschwimmen die Grenzen zwischen Dokumentation, Inszenierung und Manipulation.
Bei dieser Podiumsdiskussion diskutieren die Gäst*innen über die Auswirkungen von KI auf Erinnerungskultur und historisches Bewusstsein. Welche Chancen eröffnen neue Technologien für den Zugang zu Archiven und die Vermittlung von Geschichte? Wo entstehen neue Risiken – insbesondere für die Erinnerung an die Schoa und im Umgang mit antisemitischer Desinformation? Und wie lässt sich historisches Wissen bewahren, wenn sich Bilder und Erzählungen immer einfacher fälschen lassen? Ein Gespräch über die Zukunft des Erinnerns, die Verantwortung im digitalen Zeitalter und die Frage, wie wir Geschichte erzählen – und schützen.
Mit Matthias J. Becker (Antisemitismusforscher), Ania Szczepańska (Historikerin und Filmemacherin), Gina Wiedemann (Social-Media-Managerin, Arolsen Archives), Katharina Baumgartner (politische Bildnerin).
* Ermäßigung gilt für Schüler*innen, Auszubildende, Student*innen, Geflüchtete und Senior*innen
Datenschutzhinweis
Bei den Veranstaltungen wird fotografiert und gefilmt (inkl. Ton). Die Aufnahmen werden zu Dokumentationszwecken und zu Zwecken der Berichterstattung archiviert, ausgewählte
Aufnahmen werden zwecks Presse- und Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht.