Beschreibung
Guillaume Ribot, FR 2025, 94 Min., französisch-englisch-deutsch-polnische OV mit deutschen UT
Claude Lanzmann arbeitete zwölf Jahre an SHOAH (1985), einem wegweisenden Film, der die Darstellung der Schoa grundlegend veränderte. Vierzig Jahre später widmet sich der Filmemacher Guillaume Ribot dem umfangreichen Material von rund 220 Stunden bislang unveröffentlichten Aufnahmen.
Lanzmanns Suche nach einer filmischen Annäherung an die Realität der Schoa führte ihn rund um die Welt zu Überlebenden, Zeitzeug*innen und Täter*innen. Trotz Zweifeln, Rückschlägen und Irrwegen entstand so ein einzigartiges filmisches Projekt, das zu einem Meilenstein der Filmgeschichte wurde und heute im UNESCO-Register „Memory of the World“ verzeichnet ist.
Ausgehend ausschließlich von Lanzmanns eigenen Worten – aus seinen Memoiren sowie bisher ungesehenem Material – zeichnet die Dokumentation ein eindringliches Porträt dieses außergewöhnlichen filmischen Vorhabens und würdigt zugleich den unermüdlichen Versuch seines Regisseurs, das Unsagbare erzählbar zu machen.
Im Anschluss spricht Johannes Praetorius-Rhein mit Dominique Lanzmann, Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy über ihre langjährige Zusammenarbeit mit Claude Lanzmann und die Entstehung von SHOAH.
** Es gelten die Ermäßigungen der Kooperationspartner. Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage der jeweiligen Institution.
Datenschutzhinweis
Bei den Veranstaltungen wird fotografiert und gefilmt (inkl. Ton). Die Aufnahmen werden zu Dokumentationszwecken und zu Zwecken der Berichterstattung archiviert, ausgewählte
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