Beschreibung
Zwischen den Zeichen
Das Projekt „Zwischen den Zeichen“ der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main erkundet die enge Verbindung von Design, Schrift, Kultur und Politik im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. In einer multikulturellen und vielsprachigen Region wie Frankfurt RheinMain wird Typografie als demokratisches Gestaltungsmittel verstanden, das gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht, Differenzen sichtbar macht und neue Dialogräume eröffnet. Mit Workshops, partizipativen Formaten und Kooperationen zu genderinklusiver Typografie und interkultureller Kommunikation thematisiert das Projekt insbesondere den Umgang mit marginalisierten Schriftsystemen wie Arabisch oder Hebräisch und zeigt, wie Schrift nicht nur trennen, sondern Brücken bauen und gemeinsame Narrative schaffen kann.
Schriften im Dialog
Workshop
Do.-Fr., 04-05.06.26, 11:00 – 16:00 Uhr
Im Workshop Schriften im Dialog eröffnen eine iranische und ein israelischer Schriftgestalter gemeinsam mit den Teilnehmenden einen experimentellen Raum, um die ästhetisch-politische Kraft arabischer und hebräischer Typografie zu erforschen. Schriftbilder, die oft als Symbole von Konflikt gelesen werden, werden dabei bewusst umgedeutet und in visuelle Ausdrucksformen für Dialog, Annäherung und Zusammenleben transformiert – und schließlich als eigene Arbeiten im Siebdruck umgesetzt.
Do.-Fr., 04.-05-.06.26, Beginn: 11:00 Uhr – 16:00 Uhr, Eintritt frei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Ein Projekt der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde im Rahmen der WDC 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Mehr zum World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 erfahren Sie hier: WDC 2026 | Schriften im Dialog