Beschreibung
Eti Tsicko, IT/GEO/IL 2025, 93 Min., georgisch-englisch-hebräische OV mit englischen UT
Marina, eine israelische Anwältin, die ihre Herkunft und Identität lange verdrängt hat, kehrt in ihre alte Heimat Georgien zurück, um Nino zu vertreten, die das Land vor elf Jahren verlassen und ihren Sohn zurückgelassen hat. Fest entschlossen, den Jungen zu seiner Mutter zurückzubringen, reist Marina in ein kleines, abgelegenes Dorf hoch oben in den verschneiten Bergen Georgiens und trifft dort auf Dato, Ninos Bruder und den Vormund des Kindes. Trotz seiner Ablehnung und seiner tiefen Wut über die Tatsache, dass seine Schwester ihren Sohn einst verlassen hat, erklärt er sich bereit zu helfen.
Aus der zunächst verhärteten Auseinandersetzung entwickelt sich eine Reise, die Marina nicht nur mit den Konflikten einer traditionsgebundenen, patriarchalen Gemeinschaft konfrontiert, sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit. Zwischen kulturellen Gegensätzen, unausgesprochenen Gefühlen und alten Verletzungen entsteht die zarte Möglichkeit von Verständnis und Vergebung.
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