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Kultur & Events

Jüdische Filmtage Frankfurt 2026

Großes Kino. Jüdische Perspektiven.
Filme · Gespräche · Begegnungen bei den Jüdischen Filmtagen Frankfurt 2026

Jüdisches Leben ist vielfältig, widersprüchlich, traditionsbewusst und gegenwärtig – ebenso wie das Kino, das davon erzählt. Vom 18. Oktober bis 1. November 2026 bringen die Jüdischen Filmtage Frankfurt internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in die Kinos und Kulturinstitutionen der Stadt. Rund 30 Produktionen laden dazu ein, jüdische Lebenswelten kennenzulernen, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen und über aktuelle gesellschaftliche Fragen ins Gespräch zu kommen.

Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2016 verstehen sich die Jüdischen Filmtage nicht allein als Filmfestival, sondern als Ort der Begegnung und des Austauschs. Angesichts zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung und eines massiv angestiegenen Antisemitismus gewinnt dieser Anspruch besondere Bedeutung.

Auschnitt „YES“ (2025) von Nadav Lapid © Grandfilm

Die diesjährige Ausgabe präsentiert mit 30 Produktionen aus 22 Produktionsländern unsere bislang umfangreichste Filmauswahl. Darüber hinaus begrüßen wir 23 Filmschaffende und Panelist*innen, die ihre Perspektiven einbringen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen.

Ausschnitt „The Safe House" (2025) von Lionel Baier © Red Lion
Ausschnitt „Transmitzvah“ (2024) von Daniel Burman © Oficina Burman (A Company of The Mediapro Studio)

Eine besondere Neuerung in diesem Jahr ist das erstmals eingerichtete Festival Hub im Cinema des 25hours Hotel The Trip und der Bar Shuka im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als zusätzlicher Festivalort soll es die Sichtbarkeit unserer Jüdischen Filmtage in der Stadt stärken und den Festivalcharakter über die klassischen Kinovorführungen hinaus erweitern.

An sechs Abenden wird das Festival Hub mit einem zusätzlichen Kurz- und Langfilmprogramm sowie verschiedenen Veranstaltungen bespielt. Eine Pop-up-Bar lädt zum Verweilen und Zusammenkommen ein und schafft Raum für Begegnungen zwischen Publikum, Filmschaffenden und Gästen des Festivals.

Ausschnitt „31 Candles“ (2025) von Jonah Feingold © Good Trouble Films
Auschnitt „Block 10“ (2026) von Marcus O. Rosenmüller © Anne Wilk
Ausschnitt „All I had was Nothingness“ (2025) von Guillaume Ribot © USHMM et YAD VASHEM Collection SHOAH de Claude Lanzmann

Tickets und alle Informationen zu den Jüdischen Filmtagen Frankfurt 2026 gibt es hier oder in unserem Veranstaltungskalender.

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