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Jüdische Volkshochschule

Frankfurt am Main - Programm Herbst 2019

Jüdische Volkshochschule

Das Angebot der Jüdischen Volkshochschule richtet sich an alle, die Interesse an jüdischer Kultur und Geschichte haben. Kurse, Studientage, Vorträge, Lesungen und Exkursionen zu allgemeinen aber auch zu spezifischen Themen gehören ebenso zum Programm wie Hebräisch- und Jiddisch-Sprachkurse, Seminare über jüdische Religionsphilosophie, aber auch Koch- und Tanzkurse. Kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung, die den jeweils jüdischen Spuren nachgehen, sind bei den Teilnehmern ebenso beliebt wie die größeren Exkursionen ins europäische Ausland. Darüber hinaus kooperiert die Jüdische Volkshochschule mit anderen Bildungsträgern der Erwachsenenbildung. Den Trialog der Religionen betreibt sie gemeinsam mit den entsprechenden konfessionellen Bildungsträgern in Frankfurt am Main und der Volkshochschule der Stadt Frankfurt.

Allgemeine Informationen

Anmeldung, Semestertermine, Bankverbindung

Beginn Herbstsemester: 09. September 2019

Anmeldungsphase für Sprachkurse: 19. – 30. August 2019

Die Anmeldung zu jeder Veranstaltung ausser den Sprachkursen (siehe oben) muss mindestens 2 Wochen vor Beginn der Veranstaltung über das Sekretariat der Jüdischen Volkshochschule erfolgen. Dies kann telefonisch, per Mail oder persönlich geschehen. Für eine verbindliche Anmeldung benötigen wir Ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)

Das Kursentgelt wird bei der Anmeldung fällig, den genauen Betrag entnehmen Sie bitte dem aktuellen Semester Programm. Für Studierende, Pensionierte, Sozialhilfeempfänger/in ist das Kursentgelt um 12% der regulären Kursgebühr ermäßigt. Ein Nachweis ist der Anmeldung beizufügen. Nach Eingang des Kursentgeltes wird Ihnen eine Teilnahmebestätigung per Mail zugeschickt.

Öffnungszeiten Sekretariat
Mo., Mi. 8.30 – 13.00 Uhr
Do. 11.00 – 16.00 Uhr
Fr. 8.30 – 14.30 Uhr

Bankverbindung
Empfänger: Jüdische Gemeinde Ffm
IBAN: DE39 5001 0060 0106 5436 00
BIC: PBNKDEFF
Post Bank Frankfurt am Main
Verwendungszweck: JVHS – Kursnummer

Die Anmeldung für Gruppenführungen für die Westend-Synagoge erfolgt über Frau Adler. Tel: 069 / 76 80 36 – 122, oder per E-Mail: d.adler@jg-ffm.de

Während der hessischen Schulferien und an jüdischen Feiertagen finden keine Kurse/Veranstaltungen statt.
In der Zeit vom 30. September bis zum 13. Oktober 2019; am 14. und 15. Oktober(Laubhüttenfest / Sukkoth); am 21. und 22. Oktober (Schmini Azeret und Simchat Thora); Winterferien in Hessen in der Zeit vom 23. Dezember 2019 bis zum 12. Januar 2020.

Termine und Ortsänderungen unter Vorbehalt. Die Veranstaltungen finden nur bei genügender Teilnehmerzahl statt.

Übersicht Semestertermine Herbst 2019
Sonntag: 15.09.(1), 22.09.(2), 29.09.(KV*), 06.10.(Ferien), 13.10.(Ferien), 20.10.(3), 27.10.(4), 03.11.(5), 10.11.(6), 17.11.(7), 24.11.(8), 02.12.(9), 08.12.(10), 15.12.(11), 22.12.(12), 12.01.(13), 19.01.(14), 26.01.(15)
Montag: 09.09.(1), 16.09.(2), 23.09.(3), 30.09.(KV*), 07.10.(KV*), 14.10.(KV*), 21.10.(KV*), 28.10.(4), 04.11.(5), 11.11.(6), 18.11.(7), 25.11.(8), 02.12.(9), 09.12.(10), 16.12.(11), 23.12.(KV*), 13.01.(12), 20.01.(13), 27.01.(14)

Dienstag: 10.09.(1), 17.09.(2), 24.09.(3), 01.10.(KV*), 08.10.(KV*), 15.10.(KV*), 22.10.(KV*), 29.10.(4), 05.11.(5), 12.11.(6), 19.11.(7), 26.11.(8), 03.12.(9), 10.12.(10), 17.12.(11), 24.12.(KV*), 14.01.(12), 21.01.(13), 28.01.(14)

Mittwoch: 11.09.(1), 18.09.(2), 25.09.(3), 02.10.(KV*), 09.10.(KV*), 16.10.(4), 23.10.(5),30.10.(6), 06.11.(7), 13.11.(8), 20.11.(9), 27.11.(10), 04.12.(11), 11.12.(12), 18.12.(13), 25.12.(KV*), 15.01.(14), 22.01.(15), 29.01.(16)

Donnerstag: 12.09.(1), 19.09.(2), 26.09.(3), 03.10.(KV*), 10.10.(KV*), 17.10.(4), 24.10.(5), 31.10.(6), 07.11.(7), 14.11.(8), 21.11.(9), 28.11.(10), 05.12.(11), 12.12.(12), 19.12.(13), 26.12.(KV*), 16.01.(14), 23.01.(15), 30.01.(16)

* KV - Keine Veranstaltung aufgrund von Festtagen, Gedenktagen und Feiertagen


Veranstaltungsorte

- Ältester Jüdischer Friedhof an der Batton-Straße; Eingang über Börneplatz
- Alter Jüdischer Friedhof an der Rat-Beil-Straße
- Erinnerungsstätte Großmarkthalle, Philipp-Holzmann-Weg
- Erinnerungsstätte Synagoge an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5-6
- Freiherr-vom-Stein-Straße 30, Eingang neben der Synagoge (Anbau), II. Stock: Raum 202, 203, 204
- Gemeinderatssaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Westendstraße 43, 5. Stock
- Haus am Dom, Domplatz 3
- Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15-17
- Gymnastikhalle, Gaußstr. 12
- Museum Judengasse, Eingang Battonstraße 47
- Neuer Jüdischer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238
- Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim, Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg
- Seniorenclub im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66
- Spiegelsaal im Jugendzentrum Amichai im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66
- Ökumenisches Zentrum Christuskirche, Beethovenplatz 11-13
- Sporthalle im Philanthropin, Hebelstraße 15-17
- Vortragssaal im Bertha Pappenheim-Haus, Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg
- Vortragssaal im Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29 – 37
- Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße 30

Sprachkurse

Modernes Hebräisch (Iwrith), Althebräisch, Jiddisch

Anmeldungsphase für Sprachkurse: 19. – 30. August 2019

Dies kann telefonisch, per Mail oder persönlich geschehen. Für eine verbindliche Anmeldung benötigen wir Ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse). Das Kursentgelt wird bei der Anmeldung fällig. Nach Eingang des Kursentgeltes wird Ihnen eine Teilnahmebestätigung per Mail zugeschickt.

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 1a

Mit Riki Zaltzman. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Ziel des Kurses ist es, die hebräische Schrift und die hebräischen Buchstaben kennenzulernen. Weiterhin werden wir erste kleine Gespräche in Iwrith beginnen (Seite 1 – 30).

Dienstags, 10. September 2019 bis 28. Januar 2020
14 Wochen / 28 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 126 / ermäßigt € 111
Kursnummer: 1211

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 1b

Mit Efrat Haas. Gearbeitet wird dem erprobten Lehrwerk „Otiot bekef“ – Hebräisch für Deutschsprachige. Ziel des Kurses ist es, die hebräische Schrift und die hebräischen Buchstaben kennenzulernen. Weiterhin werden wir erste kleine Gespräche in Iwrith beginnen.

Mittwochs, 11. September 2019 bis 29. Januar 2020
16 Wochen / 32 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Philanthropin, Hebelstraße 15-17, Computerraum
Entgelt: € 144 / ermäßigt € 126,50
Kursnummer: 1212

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 2

Mit Riki Zaltzman. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Ziel des Kurses ist es, kleine Gespräche in Iwrith zu führen sowie das Lesen und Schreiben von hebräischen Texten aus dem Alltag. Darüber hinaus werden wir das Konjugieren von Verben üben (Seite 30 – 60).

Dienstags, 10. September 2019 bis 28. Januar 2020
14 Wochen / 28 UStd., 19.45 – 21.15 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 126 / ermäßigt € 111
Kursnummer: 1213

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 3

Mit Riki Zaltzman. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun zunehmen. Dazu kommen neue Verbkonjugationen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet (Seite 60 – 100).

Donnerstags, 12. September 2019 bis 30. Januar 2020
16 Wochen / 32 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 144 / ermäßigt € 126,50
Kursnummer: 1214

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 4

Mit Riki Zaltzman. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun zunehmen. Hinzu kommen neue Verbkonjugationen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet (Seite 60 – 100). Dazu kommen jetzt auch Themen wie Uhrzeit und Kalender (Seite 100 – 150).

Donnerstags, 12. September 2019 bis 30. Januar 2020
16 Wochen / 32 UStd., 19.45 – 21.15 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 144 / ermäßigt € 126,50
Kursnummer: 1215

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 5a

Mit Ofira Plawner. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun zunehmen. Hinzu kommen neue Verbkonjugationen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet.

Donnerstags, 12. September 2019 bis 30. Januar 2020
16 Wochen / 32 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 152 / ermäßigt € 133,50
Kursnummer: 1216

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 5b

Mit Ofira Plawner. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun zunehmen. Hinzu kommen neue Verbkonjugationen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet.

Dienstags, 10. September 2019 bis 28. Januar 2020
14 Wochen / 28 UStd., 19.45 – 21.15 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 133 / ermäßigt € 117
Kursnummer: 1217

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 7

Mit Hanna Jerusalem. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Die Gesprächsanteile zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache werden nun deutlich zunehmen. Hinzu kommen neue grammatikalische Konstruktionen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet.

Mittwochs, 11. September 2019 bis 29. Januar 2020
16 Wochen / 32 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 176 / ermäßigt € 155
Kursnummer: 1218

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH KONVERSATION

Mit Hanna Jerusalem. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Die Gesprächsanteile zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache werden nun deutlich zunehmen. Hinzu kommen neue grammatikalische Konstruktionen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet.

Mittwochs, 11. September 2019 bis 29. Januar 2020
16 Wochen / 32 UStd., 19.45 – 21.15 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 176 / ermäßigt € 155
Kursnummer: 1219

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ALTHEBRÄISCH
EINE EINFÜHRUNG

Mit Hanna Jerusalem. Texte aus der Bibel und weiteren Schriften; Interpretation und Übersetzung.

Donnerstags, 12. September 2019 bis 31. Oktober 2019
6 Wochen / 12 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 54 / ermäßigt € 47,50
Kursnummer: 1220

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JIDDISCH
EINE EINFÜHRUNG IN DIE JIDDISCHE KULTUR UND SPRACHE

Mit Esther Alexander-Ihme. In diesem Blockseminar werden die Fertigkeiten des Lesens, Verstehens,
Sprechens und Schreibens der jiddischen Sprache vermittelt. Darüber hinaus erfolgt eine Einführung in die jiddische Kultur und Literatur.

Montag, 28. Oktober 2019, 18.00 – 20.00 Uhr, Sonntag, 03. November 2019 und 10. November 2019
3 Wochen / 11 UStd., 11.00 – 15.00 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 45 / ermäßigt € 40
Kursnummer: 1210

Religiöses und Interreligiöses

im Herbst Semester 2019

Religiöses im Judentum aus verschiedenen Perspektiven betrachten

DIALOG-ABEND
„WER HAT DIE BIBEL GESCHRIEBEN?“

Ein jüdisch-christlicher Dialog-Abend mit Dr. Kornelia Siedlaczek, Referentin der Katholischen Erwachsenenbildung im Bildungswerk Frankfurt im Haus am Dom, und Roberto Fabian, Pädagoge und Historiker.

Wer einmal in die Bibel schaut – sei es in die hebräische oder die christliche – stellt schnell fest: sie ist kein Buch, sondern eine ganz Bibliothek. Die einzelnen Bücher sind in der Regel klar voneinander abgegrenzt. Manche habe Verfasserangaben, manche werden von der Tradition bestimmten Autoren zugeschrieben, manche sind „anonym“, einige vermutlich auch „pseudonym“. Aber hat die Bibel nicht eigentlich Gott als Autor? Was also ist unter „Inspiration“ zu verstehen? Diese und ähnliche Fragen werden uns an dem Abend beschäftigen. Wir wollen uns im jüdisch-christlichen Gespräch einer Antwort annähern.

Mittwoch, 18. September 2019, 18.30 – 20.00 Uhr Haus am Dom, Domplatz 3
Eintritt: € 6 / ermäßigt € 5
Kursnummer: 1601


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SEMINAR
DIE JÜDISCHEN FEIERTAGE

Eine Reise durch die Jahrhunderte der jüdischen Geschichte am Beispiel von Rosh ha Schana, Jom Kippur und Sukkoth. Mit Olga Linets.

Wenn wir heute über die jüdischen Feiertage sprechen, haben wir eine bestimmte Vorstellung von den Gesetzen und Bräuchen, wie diese gefeiert werden, sowie von deren Bedeutung, wieso wir sie feiern.
Was würde aber ein Jude sagen, der vor 1000 oder vielleicht sogar 2000 Jahren gelebt hat, wenn wir ihn nach den Bräuchen und dem Sinn von den Feiertagen fragen? Würde er alle Rituale verstehen, welche uns heute selbstverständlich erscheinen? Ist die heutige Durchführung von den Feiertagen eine „endgültige“ oder „entwickeln“ sich die Feiertage immer weiter?
Wir begeben uns gemeinsam auf eine Reise durch die unterschiedlichsten Texte (auf Deutsch) aus der jüdischen Tradition und Moderne – und und erschließen uns einen eigenen Blick auf die jüdischen Feiertage.

Mittwochs, 11., 18., 25. September 2019, jeweils 19.15 Uhr – 20.45 Uhr Seniorenclub im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum / Verwaltungsgebäude, Savignystraße 66, EG (am Ende des Foyers)
Eintritt: € 13,50 / ermäßigt € 9
Kursnummer: 5012


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Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises "Heilige Texte"

Lesungen und Gespräche aus Schriften von Judentum, Christentum und Islam. Mit Gabriela Schlick-Bamberger (jüdisch); Pfarrer Andreas Klein (christlich) und Saber Ben Neticha (muslimisch). Moderation Roberto Fabian.

LESUNG UND GESPRÄCH
"AUF DER SONNENSEITE DES LEBENS"

Mittwoch, 11. September 2019, 19:30 Uhr, Matthäuskirche der Evangelischen Hoffnungsgemeinde Friedrich-Ebert-Anlage 33
Kursnummer: 4010
Eintritt frei

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LESUNG UND GESPRÄCH
"AUF DER SONNENSEITE DES LEBENS"

Mittwoch, 13. November 2019, 19.00 Uhr, Franziskus-Treff Liebfrauen, Schärfengäßchen 3
Kursnummer: 4011
Eintritt frei

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Arbeitskreis "Trialog der Religionen"

PODIUMSDISKUSSION
"JETZT ERST RECHT!"

Der Rechtspopulismus als Existentielle Bedrohung, Theologische Herausforderung, Motivation zum gemeinsamen Handeln.

Einführungsvortrag mit der bekannten Publizistin Liane Bednarz. Vertreter*innen aus Judentum, Christentum, Islam und Buddhismus werden in einem gesonderten Flyer und auf der Homepage der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main Anfang September bekannt gegeben.


Dienstag, 17. September 2019, 19.00 bis ca. 22.00 Uhr, Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9
Kursnummer: 0101-56

Anmeldungen für die obige Veranstaltung erfolgen bei der VHS der Stadt Frankfurt:
Christine Göllner, Tel.: 069 / 212 - 39837
E-Mail: Christine.goellner.vhs@stadt-frankfurt.de

Judentum ganz praktisch erleben

Kochen, Tanzen, Entspannung und Selbstverteidigung

KOCHKURS
KOSCHERE KÜCHE ZU DEN FESTTAGEN

Mit praktischen und theoretischen Einblicken. Hanna Jerusalem ist Lehrerin an der I. E. Lichtigfeld-Schule der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und leitet seit vielen Semestern den Kochkurs „Koschere Küche“.

Sonntags, jeweils 12.00 – 14.00 Uhr, Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15 – 17

15. September (Kursnummer: 1010a), 22. September (Kursnummer: 1010b), 20. Oktober (Kursnummer: 1010c) oder 27. Oktober 2019 (Kursnummer: 1010d)

Entgelt: für alle drei Treffen zusammen: € 28,50 + € 22,50 für Zutaten / ermäßigt € 25,– + € 22,50 für Zutaten
(Kosten bei einem Treffen: € 9,50 + € 7,50 für Zutaten / ermässigt € 8,50 + € 7,50 für Zutaten)
Kursnummer: 1010 a – d

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ISRAELISCHE, JIDDISCHE UND CHASSIDISCHE TÄNZE
WORKSHOP

An drei Abenden wollen wir uns den israelischen, jiddischen und chassidischen Tänzen zuwenden. Für Anfänger und leicht Fortgeschrittene.

Iris Lazimi unterrichtet israelische, jiddische und chassidische Tänze in verschiedenen Jüdischen Gemeinden. Ausgewählte alte und neue Tänze werden in diesem Kurs systematisch eingeführt und gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erprobt.

Mittwochs, 11. September, 16. und 23. Oktober 2019, 12 Termine jeweils 20.00 – 21:30 Uhr, Spiegelsaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, UG „Jugendzentrum“, Savignystraße 66

Entgelt: € 13,50 / ermäßigt € 9,–
Kursnummer: 1011

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Kooperationen der Jüdischen Volkshochschule mit dem Sportverein TUS Makkabi Frankfurt

ENTSPANNUNG
FELDENKRAIS-KURS

Die Feldenkrais-Methode bietet die Möglichkeit, durch sanfte Bewegungen, die spielerisch und erforschend ausgeführt werden, die eigene Körperwahrnehmung zu schulen und das Körperbewusstsein zu erhöhen. Sie ist insbesondere geeignet, Beweglichkeit, Haltung, Koordination und das Selbstbild zu verbessern. Stress und muskuläre Verspannungen werden abgebaut. Eine erhöhte Leistungsfähigkeit, Kreativität sowie allgemeines Wohlbefinden stellen sich ein. Mit Ruth Jäger.

Dienstags, 3. September bis 17. Dezember 2019, 12 Termine jeweils 18.45 – 20.00 Uhr, Philanthropin in der Sporthalle beim Pausenhof, Hebelstraße 15 – 17

Entgelt: € 84,– / ermäßigt € 72,–
Kursnummer: 1311

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SELBSTVERTEIDIGUNG
KRAV MAGA

Im Krav Maga geht es darum, ein Verständnis für reale Gewalt zu gewinnen. Dabei geht es neben physischen Techniken und deren Training um Aufmerksamkeit und Wachsamkeit im Kontext von Konfliktvermeidungsstrategien, um das richtige Deuten von Körpersprache, das Beurteilen von anatomischen Parametern und um die bewusste Wahrnehmung und Analyse der Umwelt. Zudem fokussiert sich Krav Maga auf die Schulung des Durchhaltevermögens, welches nicht nur im Kontext realer Selbstverteidigung eine Fähigkeit im Rahmen sozialer Kompetenzen ist. Mit David Neumann.

Mittwochs, 4. September bis 11. Dezember 2019, 12 Termine jeweils 19.30 – 21.00 Uhr, Philanthropin in der Sporthalle beim Pausenhof, Hebelstraße 15 – 17

Entgelt: € 84,– / ermäßigt € 72,–
Kursnummer: 1310

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SELBSTVERTEIDIGUNG
KUNG FU

Quan Dao ist ein Kung Fu-Stil, der wörtlich übersetzt „Der Weg zur Quelle“ bedeutet. „Zur Quelle“ bedeutet metaphorisch „zu sich selbst“. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden. Wer den Körper trainiert, schult auch den Geist. Und wer den Weg zur Quelle geht, kann diese Quelle auch nutzen und zum Beispiel die Konzentration steigern, präsenter sein, geistig und körperlich schneller und wacher werden.

Das Quan Dao-Training beinhaltet sowohl Grundübungen, Arbeit mit Formen, Meditation und Atemarbeit als auch Selbstverteidigung und Kampf. Quan Dao Kung Fu ist für jeden geeignet, der seine innere und äußere Vitalität wecken sowie seine Beweglichkeit verbessern möchte. Männer und Frauen ab 16 Jahren sind herzlich willkommen. Mit Sebastian Fawier.

Mittwochs, 4. September bis 11. Dezember 2019, 12 Termine jeweils 20.00 – 21.30 Uhr, Gymnastikhalle, Gaußstr. 12

Entgelt: € 84,– / ermäßigt € 72,–
Kursnummer: 1312

Vielfalt Kultur

Konzerte, Vortäge, Lesungen, Exkursionen, Führungen, Ausstellungen

DISKUSSION
IST DIE EU EIN „BUND“?

Reihe Jüdisch-Politisches Lehrhaus: über die Aktualität des biblischen Bundes und die jüdisch-politische Tradition Europas.

Die Europäische Union ringt heute mit ihren Motivationen und Werten. Dieses Ringen hat eine eigene religiös-politische Qualität. Längst ist historisch belegt, dass die Ursprünge der Demokratie gerade auch in den Ideen des biblischen Buches „Exodus“ gründen. Hierzu gehört der Bundesschluss am Sinai. Er ließ sowohl ein pharaonisches Unrechtsregime, als auch eine fragmentierte Stammesgesellschaft hinter sich. „Bundestheologie“ (covenantal theology) ist ein klassisches Gebiet der jüdisch-politischen Tradition. Es hat in vielen Jahrhunderten demokratische Entwicklungen unterstützt. Ist Europa durch die EU auf dem Weg, eine „Bundesgesellschaft“ zu werden? Hierüber diskutiert Rabbinerin Elisa Klapheck mit Dalia Grinfeld und Laura Cazés bei der 6. Veranstaltung der Reihe Jüdisch-Politisches Lehrhaus.

Eintritt: € 5 / ermäßigt € 2,50
Donnersteg 12. September 2019, Einlass: 18.30 Uhr. Beginn: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Museum Judengasse, Battonstraße 47
Kursnummer: 3014

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EXKURSION
BACHARACH AM RHEIN

Mit Petra Kunik. Warum ist es am Rhein so schön…

Besonders die mittelrheinische Stadt Bacharach mit ihren authentisch erhaltenen Altstadtbildern ist hier zu nennen. Der französische Schriftsteller Viktor Hugo (26. Februar 1802 † 22. Mai 1885) beschrieb Bacharach als eine der schönsten Städte der Welt. Heinrich Heine transportiert mit seinem Lied der Loreley eine verzückte deutsche Gehobenheit für die Rheinlandschaften. Später kontrastierte Heinrich Heine das Bild der lieblichen Rheinlandschaft, mit der Erzählung eines Pogrom am ersten Pessachabend im 15. Jahrhundert, „Der Rabbi von Bacharach“. Heute finden wir in Bacharach nur wenige Spuren der Erinnerung an die jüdische Geschichte der Stadt. Wir werden durch die ehemalige Judengasse gehen, zur bronzenen Gedenktafel neben dem Kranentor in der Langstraße und den 2014 in der Langstraße verlegten „Stolpersteinen“.
Nach einem Mittags-Snack im gemütlichen Restaurant „Altes Haus“, steigen wir auf ein Schiff und reisen auf den Spuren des Rabbis von Bacharach nach Rüdesheim.

Eintritt: € 30 / ermäßigt € 25
Sonntag, 15. September 2019, 9.00 – ca. 17.15 Uhr; ca. 8 UStd. Treffpunkt: 8.50 Uhr Gleis 20 (Richtung Koblenz). Verbindliche Anmeldung unbedingt notwendig!
Kursnummer: 1116

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FÜHRUNG
DIE WESTEND-SYNAGOGE

Mit Esther Ellrodt-Freiman

Verbunden mit einer Einführung in die Geschichte der Westend-Synagoge, werden die Verbindungslinien zwischen Architektur und Liturgie, die Beziehungen zwischen Bauweise und Funktion als Gotteshaus aufgezeigt. In einem historischen Abriss wird die Geschichte des Frankfurter Judentums vor dem Hintergrund religiöser Symbole in der Synagoge entwickelt. Männer werden darum gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Eintritt: € 6 / ermäßigt € 5
Mittwoch, 18. September 2019 oder 20. November 2019, jeweils 18.00 – 19.30 Uhr
Treffpunkt: Eingang im Anbau zur Synagoge. Freiherr-vom-Stein-Straße 30
Kursnummer: 1120a oder 1120b

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LESUNG
„NACHGETRAGENE LIEBE“ – VON PETER HÄRTLING

Szenische Lesung mit musikalischer Begleitung mit Hartmut Volle, Film- und Theaterschauspieler, musikalische Begleitung: Almut Schwab am Akkordeon.

In dem autobiographischen Roman von Peter Härtling s. A. geht es um die Verarbeitung des schwierigen Verhältnisses zwischen Vater und Sohn während der NS-Zeit. Erst nach dem Tod des Vaters erfährt der Sohn von dessen geleisteter Hilfe für verfolgte jüdische Bürgerinnen und Bürger, was der Vater – auch vor der eigenen Familie – verborgen hielt.

Eintritt: € 8 / ermäßigt € 7
Donnerstag, 19. September 2019, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr
Veranstaltungsort: Gemeinderatsaal im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum / Verwaltungsgebäude Westendstraße 43, 5. Stock
Kursnummer: 1316

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RUNDGANG
BEERDIGUNGSBRÄUCHE IM JUDENTUM

Vortrag am Tag des Friedhofs mit einem Rundgang über den Friedhof an der Eckenheimer Landstraße. Mit Majer Szanckower, Leiter der Jüdischen Friedhofsverwaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Warum gibt es in den jüdischen Gemeinden die Beerdigungsbruderschaft Chewra Kadischa? Um was kümmert sich diese Beerdigungsbruderschaft im Todesfall? Wie wird im Todesfall mit dem Verstorbenen und dessen Angehörigen verfahren? Warum erhält jeder Verstorbene einen einfachen unbehandelten Holzsarg zugewiesen? Was ist damit gemeint, wenn es heißt: „Das letzte Hemd trägt keine Taschen?“

Eintritt: frei
Sonntag, 22. September 2019, 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Veranstaltungsort: Neuer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238
Treffpunkt: Vor dem Eingang zum Verwaltungsbüro des Jüdischen Friedhofs
Kursnummer: 1117

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FÜHRUNG
DIE GEDENKSTÄTTE AN DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK

Eine Spurensuche an der ehemaligen Frankfurter Großmarkthalle mit Gabriela Schlick-Bamberger

Die Großmarkthalle, heute Sitz der Europäischen Zentralbank, war nicht nur zur Zeit ihrer Errichtung ein imposanter Bau. Von hieraus wurden zwischen 1928 und 2004 sämtliche städtischen Märkte beschickt und de facto die Frankfurter von hier aus ernährt. Derselbe Ort diente jedoch ab Oktober 1941 bis Frühjahr 1945 auch zu verbrecherischen Zwecken. In dieser Zeit nutzte die Gestapo den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die Deportation der Jüdischen Bevölkerung in die Ghettos, Konzentrations- und Todeslager im Osten. Etwa 10.000 Menschen wurden allein von hier bei zehn Massendeportationen verschleppt. Nur 179 Deportierte überlebten. Die Erinnerungsstätte vermittelt dem Besucher durch Zitate von Opfern und empathischer Helfer gewissermaßen „en passant“ einen Einblick in die schrecklichen Geschehnisse und die Gleichgültigkeit der großen Allgemeinheit gegenüber den Opfern der Deportation.

Eintritt: € 6 / ermäßigt € 5
Montag, 23. September 2019, 18.00 Uhr
Verbindliche Anmeldung bis zum 06. September notwendig! Bitte bringen Sie zur Veranstaltung einen gültigen Personalausweis mit.
Treffpunkt: EZB - Besucherzentrum in der Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main
Kursnummer: 1113

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LESUNG
AUF DEN LITERARISCHEN SPUREN FRANKFURTER JÜDISCHER GESCHICHTE

Zwischen den Steinen der alten Judengasse Frankfurts: lebhafte Lesung der Schauspielerin Petra Kunik aus Heinrich Heines „Der Rabbi von Bacharach“.

Heinrich Heine zeichnet 1840 in seinem Romanfragment das düstere Bild der wechselhaften und oft von Gewalt beherrschten Geschichte der Juden. Heine, bricht mit dem heilen Bild der deutschen Rheinromantik. In seiner Erzählung greift er eine Ritualmordlegende auf. 1287 wurde die Leiche des jungen Werner von Bacharach im Rhein angeschwemmt. Die jüdische Gemeinde wird beschuldigt, ihn ermordet zu haben. Im Roman können nur der Rabbi und seine Frau, die „schöne Sara“, in einem Boot, in das Frankfurter Judenghetto entfliehen.

Eintritt: € 6 / ermäßigt € 3 (für den Besuch des Museums Judengasse, die Lesung selbst ist kostenfrei)
Dienstag, 24. September 2019, 18.30 – 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: Museum Judengasse, Eingang Battonstraße 47
Kursnummer: 1118

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MUSIK
„FEST DER KULTUREN 2019“

Musikalische Gäste aus Israel in der Christuskirche in Frankfurt.

Der arabische Musiker Alber Ballan aus Haifa und sein Trio „Al Carmel“, spielen moderne und klassische arabische und israelische Musik auf den Instrumenten Darbuka (Bechertrommel), Daaf (Rahmentrommel), Kanoon (Zitter) und Violine zusammen mit der Klarinettistin Irith Gabriely, the „Queen of Klezmer“. Nach Konzerten in Israel, Finnland, China und Polen sind Alber Ballan, Firaz Haddad und Mery Haj nun auf Einladung von Irith Gabriely in Deutschland zu Gast. Alber Ballan ist offiziell Beauftragter der Stadt Haifa für interkulturellen, interreligiösen Dialog, und Preisträger 2018 für sein Lebenswerk der Coexistenz von Juden, Christen und Muslimen in Haifa / Israel.

Eintritt: frei
Mittwoch, 16. Oktober 2019, Einlass: 18.30 Uhr / Beginn: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Ökumenisches Zentrum Christuskirche Beethovenplatz 11 – 13
Kursnummer: 3015

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FÜHRUNG
BÜRGERENGAGEMENT FÜR EIN SOZIALES UND MODERNES FRANKFURT IM 19. JAHRHUNDERT

Eine Spurensuche auf dem jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße mit Gabriela Schlick-Bamberger.

Der israelitische Friedhof an der Rat-Beil-Straße wurde 1828 gemeinsam mit dem Frankfurter Hauptfriedhof außerhalb der Stadt eröffnet. Für die Juden Frankfurts war dieses Ereignis ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Integration in die Frankfurter Bürgerschaft. Gerade die Biographien der dort Begrabenen, u.a. Rothschild, Hallgarten und Budge, sind beredtes Zeugnis für deren Bürgerengagement für ein soziales und modernes Frankfurt.

Eintritt: € 6 / ermäßigt € 5
Verbindliche Anmeldung ist erforderlich!
Sonntag, 20. Oktober 2019, 14.00 – 16.00 Uhr
Treffpunkt: Hauptportal des Jüdischen Friedhofs, Rat-Beil-Straße 10
Kursnummer: 1114

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VORTRAG
FRIEDRICH ADLER

Eine jüdische Kindheit und Jugend in Kelsterbach und Frankfurt in den Jahren 1910 bis 1933. Lichtbilder-Vortrag mit Harald Freiling.

Friedrich Adler wurde 1910 in Kelsterbach geboren und starb 1944 im KZ Dachau, nachdem er in seinem Versteck in Holland entdeckt und nach Auschwitz deportiert worden war. Auf verschlungenen Wegen übergaben seine Nachfahren 2016 dem Stadtarchiv Kelsterbach umfangreiche Erinnerungen, die Friedrich Adler zwischen 1942 und 1944 im holländischen Exil verfasste. Er erweist sich als ein genauer Chronist und hellsichtiger Beobachter des jüdischen Lebens in Frankfurt und Kelsterbach bis zum Machtantritt der Nazis. Das Leben in den jüdischen Familien beschreibt er genauso intensiv wie die zunehmenden Spannungen „im Strudel“ der Jahre vor 1933, das Verhältnis der alteingesessenen jüdischen Einwohner zu den zugezogenen Ostjuden oder die Sympathien des jungen Friedrich Adler für den Zionismus. Die Weltpolitik spielt genauso eine Rolle wie das Leben und Treiben auf der Kaiserstraße, wo Friedrich Adler seine Ausbildung in der Herrenkonfektionsfabrik Försheim und Co machte.
Harald Freiling ist Verfasser mehrerer Publikationen über die jüdischen Familien und die NS-Zeit in Kelsterbach und Mitglied der örtlichen Stolpersteininitiative. Für ihn ist die Entdeckung der tagebuchähnlichen Aufzeichnungen ein „sensationeller Fund, der das jüdische Leben in und um Frankfurt lebendig werden lässt“.

Eintritt: frei
Donnerstag, 24. Oktober 2019, Einlass: 19.00 Uhr. Beginn: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Im Vortragssaal im Bertha Pappenheim-Haus Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg
Kursnummer: 3011
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RUNDGANG
AUF DEN SPUREN DER FRANKFURTER JÜDISCHEN GESCHICHTE

Stadtrundgang – die Altstadt Frankfurts im 19. und 20. Jahrhundert. Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Frankfurt am Main galt in der Vergangenheit lange als „die jüdischste aller Städte“. In der Messe und Handelsstadt ist seit 1150 eine Jüdische Gemeinde nachgewiesen. Wie sehr sie für die Stadt Frankfurt von Bedeutung war, sei es als politischer Spielball, sei es als Steuerzahler, wird an den verschiedenen Stationen bei unserem Rundgang sichtbar werden, wie etwa die Tatsache, dass sich die jüdischen Frankfurter ihrer Heimatstadt besonders verpflichtet fühlten und sich bei der Entwicklung von Stadt und Stadtgesellschaft, aber auch weit darüber hinaus, einbrachten. Der Rundgang führt uns von der Paulskirche durch Altstadt und Neustadt bis zur Gedenkstätte „Neuer Börneplatz“, um die Geschichte der jüdischen Frankfurter zu erkunden.

Eintritt: € 6 / ermäßigt € 5
Sonntag, 27. Oktober 2019, 14.00 Uhr (Treffpunkt: um 13.45 Uhr an der Paulskirche)
Kursnummer: 1115

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AUSSTELLUNG
AUSSTELUNG IM BUNKER „EHEMALIGE SYNAGOGE FRIEDBERGER ANLAGE“

Der jüdische Fotograf Rafael Herlich will den sich ausbreitenden Antisemitismus nicht einfach hinnehmen.

In vielen Fotoausstellungen in Frankfurt hat er diesen Umtrieben Fotos eines selbstbewussten deutschen Judentums entgegengesetzt, das die Gesellschaft und diese Stadt bereichert. Im Hochbunker an der Friedberger Anlage richtet er eine Ausstellung mit 120 großformatigen Fotografien ein, die das blühende jüdische Leben in Deutschland zeigen. Hessen Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Schirmherrschaft übernehmen, Bürgermeister Uwe Becker eröffnete bereits im Frühjahr die Ausstellung „Jüdisches Leben in Deutschland heute“. Kommt man in den Ausstellungsraum, fällt der Blick als erstes auf ein Foto von Frankfurts Ehrenbürgerin Trude Simonsohn, die bereits das ehrwürdig Alter von 98. Lebensjahren erreicht hat. Sie hält auf diesem Bild demonstrativ einen Judenstern aus der Nazizeit in die Kamera – als Warnung vor einer Wiedergeburt des organisierten Judenhasses wie auch als Zeichen des Sieges über die Nazidiktatur. Mitstreiter hat Rafael Herlich in der Initiative 9. November gefunden, die in dem Hochbunker, der auf dem Areal der in der Pogromnacht vom Nazi-Mob gebrandschatzten Synagoge der orthodoxen Israelitischen Religionsgemeinschaft errichtet wurde, seit etwa drei Jahrzehnten an die jüdische Geschichte Frankfurts und den Holocaust erinnert.

Eintritt: frei
Mittwoch, 6. November 2019, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Erinnerungsstätte Synagoge an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5 – 6
Kursnummer: 1603

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VORTRAG
ERINNERUNGSKULTUR

Mit dem Abrahamischen Frauenteam. Die Jüdin Petra Kunik, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Christin Susanna Faust-Kalenberg, Pfarrerin für interreligiösen Dialog, und die Muslima Hilal Akdeniz, fragen nach ihren religiösen und kulturellen Quellen der Erinnerung.

Das In-die-Ferne-Rücken der Schoah-Erinnerung, Generationenwechsel und interkulturelle Vielfalt fordern und befördern eine neue zu entwickelnde Erinnerungskultur, die nicht in politisch-staatlich verordneten Gedenkfeiern stecken bleibt. Heute wo multikulturelle und multireligiöse Erinnerungstraditionen und Gedenkkulturen aufeinander treffen, müssen wir produktive Konzepte erarbeiten, um den Weg gemeinschaftsstiftender Erinnerungskultur einzuschlagen. Der religiöse Satz von Rabbi Baal Schem Tov (um 1700 – 1760), war und ist über Jahrzehnte Maßstab: Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung.

Eintritt: frei
Sonntag, 17. November 2019, 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben!
Kursnummer: 5010

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GESPRÄCH UND DISKUSSION
ZUR BEDEUTUNG DER FORSCHUNGSSTELLE NS-PÄDAGOGIK AN DER GOETHE-UNIVERSITÄT FRANKFURT

„NS-Verbrechen, NS-Ideologie, NS-Pädagogik – heute“. Gespräch mit anschließender Diskussion.

Dr. Z. Ece Kaya, Leitung Forschungsstelle NS-Pädagogik, Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer und Carolin Heymann im Gespräch mit Marc Grünbaum, Dezernent für Jugend der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Eintritt: frei
Dienstag, 19. November 2019, Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr
Veranstaltungsort: Gemeinderatssaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum / Verwaltungsgebäude, 5. Stock Westendstraße 43
Kursnummer: 3010

Kontakt

Jüdische Gemeinde Volkshochschule
Westendstraße 43
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60325 Frankfurt am Main

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