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Jüdische Volkshochschule

Das Frühjahressemester startet am 21. Februar 2022

Das aktuelle Herbstsemester läuft bis zum 31.01.2022. Das Frühjahressemester beginnt am 21.02. und endet am 24.06.2022

Das Angebot der Jüdischen Volkshochschule richtet sich an alle, die Interesse an jüdischer Kultur und Geschichte haben. Kurse, Studientage, Vorträge, Lesungen und Exkursionen zu allgemeinen aber auch zu spezifischen Themen gehören ebenso zum Programm wie Hebräisch- und Jiddisch-Sprachkurse, Seminare über jüdische Religionsphilosophie, Kochkurse und kleinere Ausflüge, die den jeweils jüdischen Spuren nachgehen. Darüber hinaus kooperiert die Jüdische Volkshochschule mit anderen Bildungsträgern der Erwachsenenbildung. Den Trialog der Religionen betreibt sie gemeinsam mit den entsprechenden konfessionellen Bildungsträgern in Frankfurt am Main und der Volkshochschule der Stadt Frankfurt.

Im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie gelten bei Veranstaltungen in Innenräumen folgende Regeln:

- Es gelten die 3G-Regeln (geimpft, genesen oder ein negatives PCR-Test höchstens 48 Stunden alt bzw. ein negatives Antigen-Test höchstens 24 Stunden alt)

- Akut erkrankte Personen dürfen an keiner Veranstaltung teilnehmen.

- Jede/r Teilnehmer/in muss einen Mund- und Nasenschutz tragen und sich im Eingangsbereich die Hände desinfizieren.

Allgemeine Informationen

Die Anmeldung zum Frühjahressemester 2022 ist ab Dezember möglich

Herbstsemester 2021 noch bis 31. Januar 2022. Die Anmeldung zum Frühjahressemester (21.02.– 24.06.2022) ist demnächst über unsere Seite möglich.

Die Anmeldung/Kartenerwerb zu jeder Veranstaltung muss spätestens 1 Woche vor Beginn der Veranstaltung entweder über Online Ticket Portal Ztix oder über eine Vorverkaufstelle in der Region Rhein-Main erfolgen. Ztix Hotline: 06151-6294610, info@ztix.de

(Beim Erwerb von Karten über eine VVK Stelle werden Ihre Kontaktdaten nicht hinterlegt, bitte teilen Sie diese dem Sekretariat der JVHS in einer separaten Mail oder telefonisch noch vor dem Kursbeginn mit!)

Das Kursentgelt wird bei der Anmeldung fällig. Für Studierende, Pensionierte, ALG2-Empfänger/in ist das Kursentgelt um 12% der regulären Kursgebühr ermäßigt. Den Nachweis können Sie entweder in der 1. Stunde der Kursdozentin vorlegen oder per E-Mail an das Sekretariat der Jüdischen VHS senden.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie wie gewohnt über das Sekretariat der Jüdischen Volkshochschule. Dies kann telefonisch oder per Mail geschehen.

Telefonische Sprechzeiten Sekretariat der Jüdischen VHS
Mo., Mi., Fr.: 8.30 – 13.00 Uhr

Tel: 069-768036-142

Die Terminvereinbarung für Gruppenführungen (momentan bis 25 Personen) durch die Westend-Synagoge erfolgt per E-Mail an Frau Katzenstein: synagogenfuehrungen@jg-ffm.de.

Während der hessischen Schulferien und an jüdischen Feiertagen finden keine Kurse/Veranstaltungen statt:

23.12.2021–07.01.2022; 15.04.–17.04.22, 22.04.–23.04.2022, 04.06.–06.06.2022


Termine und Ortsänderungen unter Vorbehalt. Die Veranstaltungen finden nur bei genügender Teilnehmerzahl statt.

Veranstaltungsorte

– Alter Jüdischer Friedhof an der Rat-Beil-Straße
– Erinnerungsstätte Großmarkthalle, Philipp-Holzmann-Weg
– Festsaal im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum, Eingang über die Savignystraße 66
– Freiherr-vom-Stein-Straße 30, Eingang neben der Synagoge (Anbau), II. Stock, Raum 202, 203, 204
– Gemeinderatssaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Westendstraße 43, 5. Stock
– Haus am Dom, Domplatz 3
– KZ-Gedenkstätte Mörfelden-Walldorf, Nordendstraße/Familie-Jürges-Platz, 64546 Mörfelden-Walldorf
– Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15 – 17
– Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53
– Neuer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238
– Sporthalle im Philanthropin, Hebelstraße 15 – 17
– Neuer Jüdischer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238
– Spiegelsaal im Jugendzentrum Amichai im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66
– Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9
– Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße 30

Sprachkurse

Neue Sprachkurse ab dem 21. Februar, Anmeldung bis 11. Februar 2022

Seit 2020 erfolgt die Anmeldung und die Bezahlung der Kurse entweder online über das Ticket Portal "ztix" oder über eine öffentliche Vorverkaufstelle in Rhein-Main-Region. (Beim Erwerb von Karten über eine VVK Stelle werden Ihre Kontaktdaten nicht hinterlegt, bitte teilen Sie diese dem Sekretariat der JVHS per Mail oder telefonisch noch vor dem Kursbeginn mit!)

Telefonische Auskunft über die geöffnete VVK in der Region Rhein-Main: 06151-6294610

Nach einer kurzen einmaligen Registrierung bei dem Ticket Portal "ztix" können Sie sich für beliebig viele unsere Kurse anmelden bzw. bezahlen. Bei jedem untenstehenden Kurs finden Sie auch einen Link, der Sie direkt zum Online Ticket Portal führt.

Das Kursentgelt ist bei der Anmeldung fällig. Für Studierende, Pensionierte, Sozialhilfeempfänger/in ist das Kursentgelt um ca. 12% der regulären Kursgebühr ermäßigt. Den Nachweis können Sie entweder in der 1. Stunde der Kursdozentin vorlegen oder per E-Mail an das Sekretariat der Jüdischen VHS senden.

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Sollten Sie an einem reinen Digitalkurs interessiert sein, kommen Sie auf uns zu. Ab 5 Teilnehmer*innen bieten wir einen neuen Kurs an.

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JIDDISCH
EINE EINFÜHRUNG IN DIE JIDDISCHE KULTUR UND SPRACHE

Mit Esther Alexander-Ihme. In diesem Blockseminar werden Sie kompakt in die Grundlagen des Jiddischen eingeführt. Vorgestellt werden Schrift, Sprache und ihr Klang. Darüber hinaus wird die Kulturgeschichte der Sprache und in das Werk wichtiger Schriftsteller *innen exemplarisch präsentiert.

Mo, 21.02.2022, von 18.00 bis 20.00 Uhr; So, 27.02.2022 von 11.00 bis 15.00 Uhr; So, 06.03.2022.

3 Termine /10 Stunden

Ort: Frankfurt-Westend, Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 50,– / ermäßigt € 45,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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LADINO
EINE EINFÜHRUNG IN DIE SPRACHE UND KULTUR

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes.
Das Angebot befindet sich noch in der Konzeptionsphase, wird aber rechtzeitig von beiden Partnern auf der jeweiligen Homepage kommuniziert.

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ALTHEBRÄISCH
EINE EINFÜHRUNG MIT HANNA JERUSALEM

Texte aus der Bibel und weiteren Schriften, Interpretation und Übersetzung.

Donnerstags, 24. Februar – 07. April 2022, 18.00 – 19.30 Uhr

7 Wochen/14 UStd.

Ort: Online per Teams
Entgelt: € 84,– / ermäßigt € 70,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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MODERNES HEBRÄISCH

Falls Sie sich nicht sicher sind, welches Kursniveau für Sie geeignet ist, bietet unsere Dozentin Frau Zaltzman einen telefonischen Einstufungstest an. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch oder per E-Mail über das Sekretariat der JVHS. Lehrmaterialien werden von der Kursdozentin mitgebracht. Ein Lehrbuch muss nicht erworben werden.

IWRITH 1 mit Riki Zaltzman _ _ _ _ _

In diesem Kurs lernen Sie die hebräischen Buchstaben in Druckschrift und in Schreibschrift zu lesen und zu schreiben. Sie schreiben erste Wörter eigenständig und setzen Zeichen für die Vokale. Kurze Texte werden gelesen und kurze Gespräche geführt. Grundlegende Vokabeln werden vermittelt, ebenso erwerben Sie erste grammatische Kenntnisse wie Nomen im Singular und Plural, Adjektive, Personalpronomen und Präpositionen. Weiterhin lernen Sie bis zehn zu zählen. Gerne können Sie ein Tablet oder Notebook mitbringen.

Dienstags, 22. Februar bis 21. Juni 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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IWRITH 2 mit Riki Zaltzman _ _ _ _ _

In diesem Kurs lernen Sie, Dialoge in Hebräisch zu führen. Kleine Texte werden gelesen und über diese auf Hebräisch gesprochen. Sie erlernen die Konjugation der Verben im Präsenz, üben das Stellen von Fragen und deren Beantwortung.

Dienstags, 22. Februar bis 21. Juni 2022, 19.45 – 21.15 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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IWRITH 3 mit Riki Zaltzman _ _ _ _ _

Sie lernen die Formen des Infinitivs und die Regeln für dessen Gebrauch kennen. Weiterhin üben Sie das Lesen hebräischer Texte und Dialoge, über die Sie beginnen zu sprechen. Die Vergangenheitsform wird eingeführt.

Donnerstags, 24. Februar bis 07. Juli 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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IWRITH 4 mit Riki Zaltzman _ _ _ _ _

Sie lernen Texte und Dialoge mit weiteren Deklinationen kennen und lesen Texte in Druckschrift. Themen sind die Klasse, der Unterricht, das Zuhause und alltägliche Gespräche. Sie beginnen, Briefe zu schreiben.

Donnerstags, 24. Februar bis 07. Juli 2022, 19.45 – 21.15 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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IWRITH 5 mit Ofira Plawner _ _ _ _ _

Gearbeitet wird dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache nimmt zu, Sie erweitern Ihren Wortschatz. Hinzu kommen neue Verbkonjugationen. Übungen mündlich wie schriftlich werden systematisch erweitert. Dazu kommen jetzt auch Themen wie Uhrzeit und Kalender, sowie die Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Zahlen; das Zahlenspektrum bis eintausend erweitert.

Mittwochs, 23. Februar bis 22. Juni 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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IWRITH 6 mit Ofira Plawner _ _ _ _ _

Gearbeitet wird dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang und die Komplexität von kleinen
Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun vertieft. Konjugationen werden gefestigt. Mündliche und schriftliche Übungen werden erweitert fortgesetzt.

Donnerstags, 24. Februar bis 07. Juli 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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IWRITH 7 mit Ofira Plawner _ _ _ _ _

Gearbeitet wird dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang und die Komplexität von kleinen
Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun vertieft. Konjugationen werden gefestigt. Mündliche und schriftliche Übungen werden erweitert fortgesetzt.

Dienstags, 22. Februar bis 21. Juni 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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IWRITH Konversation mit Hanna Jerusalem _ _ _ _ _

Gearbeitet wird dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. In diesem Kurs üben Sie das freie Sprechen und eignen sich dazu das erforderliche Vokabular an. Sie gehen mit gängigen Satzkonstruktionen um, verwenden Konnektoren und häufig angewandte Redewendungen. Dazu üben Sie mündlich die bisher erlernte Grammatik.

Montags, 21. Februar bis 27. Juni 2022, 19.00 – 20.30 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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interreligiösen Angebote

Online und in Präsenz

Online Veranstaltungsreihe „Heilige Texte“

LESUNGEN UND GESPRÄCHE AUS SCHRIFTEN VON JUDENTUM, CHRISTENTUM UND ISLAM

Die Abende der Reihe „Heilige Texte" widmen sich im Herbst 2021 den kontrovers zu diskutierenden Themen „Ist Dummheit Sünde?“ und „Fake, facts and Fiction“. Vertreter/innen aus Judentum, Christentum und Islam tragen zu dem Thema des Abends einen Abschnitt aus einem für ihre Tradition heiligen Text vor und erklären, wie sie ihn interpretieren und was er ihnen persönlich bedeutet. Daraus entwickeln sich vielschichtige Gespräche. Jeder Abend wird so zu einer Einladung, das eigene Wissen über die abrahamitischen Religionen zu vertiefen und interessante Persönlichkeiten aus dem vielfältigen religiösen Leben der Stadt kennenzulernen.

FACTS, FAKE, FICTION

Von Jüdischer Seite spricht Gabriela Schlick-Bamberger, von Christlicher Seite Dr. Eberhard Pausch, von Islamischer Seite Verena Ben Neticha, mit Moderation von Dr. Kornelia Siedlaczek.

Mittwoch, 08. Dezember 2021, 18.30 Uhr – 20.00 Uhr
Entgelt: frei
Anmeldung: Online-Streaming aus der Evangelischen Akademie, die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung unter:
Tel. 069 8008718-463 oder keb.frankfurt@bistumlimburg.de

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KASCHRUT
EINFÜHRUNG IN DIE JÜDISCHEN SPEISEGESETZE

Mit Rabbiner Avichai Apel

Im Judentum werden die Voraussetzungen für die Zubereitung und den Ver­zehr von Speisen Kaschrut genannt. ‚Rein‘ und damit‚erlaubt‘ sind koschere Speisen – nicht koscher ist bspw. der Genuss von blutigem Fleisch oder der gemeinsame Verzehr von Milch- und Fleischproduk­ten. Einen Überblick über die Vielzahl an Geboten und Vorschriften gibt Rabbiner Apel in diesem Vortrag.

Dienstag, 23. März 2022, 19.00–20.30 Uhr

Ort: Westend-Synagoge Frankfurt am Main, Kidduschraum, Freiherr-vom-Stein-Straße 30, 60323 Frankfurt a.M.

Entgelt € 9 / ermäßigt € 7

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JÜDISCHE FESTE
EINFÜHRUNG IN DAS PESSACH FEST

Mit Rabbiner Julian-Chaim Soussan

Im Frühling feiern Jüdinnen* Juden sieben Tage lang das Pessachfest, mit dem an den Auszug des jüdischen Volkes aus Ägypten erinnert wird. In Vorbereitung auf das Fest werden alle Getrei­deprodukte aus jüdischen Haushalten entfernt – dieser Brauch erinnert an die un­gesäuerten Brote, Mazzen, der Israelit*innen. In seinem Vortrag gibt Rabbiner Sous­san einen Überblick über die Geschichte und Bräuche des Pessachfestes, wie den Seder-Abend.

Dienstag, 26. April 2022, 18.30–20.00 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main, 5. OG, Westendstr. 43, 60325 Frankfurt a.M.

Entgelt: € 9 / ermäßigt € 7

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Judentum ganz praktisch erleben

Kochen, Kalligra­phie, Entspannung und Selbstverteidigung

KOCHKURS #1
KOSCHERE KÜCHE – KREATIVE REZEPTE AUS ISRAEL

Mit Chen Jerusalem

Israel ist ein Melting Pot und hat eine außergewöhnlich diverse Küche entwickelt, die die Vielfalt der aufeinandertreffenden Kulturen reflektiert. Lernen Sie eine Auswahl der häufig verwendeten Gewürze kennen und experimentieren Sie ein wenig mit dem gelernten Designer und kreativen Koch Chen Jerusalem.

Sonntags, 13. und 20. März 2022, 2 Termine jeweils 12.00 – 14.30 Uhr

Ort: Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15–17, 60318 Frankfurt

Entgelt für beide Termine: € 40,– / ermässigt € 35,– (inkl. € 15,– für Zutaten)

Kochkurse werden digital angeboten, sollte die pandemische Lage dies erfordern.

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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KOCHKURS #2
KOSCHERE KÜCHE – KLASSIKER DER JÜDISCHOSTEUROPÄISCHEN KÜCHE

Mit Chen Jerusalem

Tscholent oder Gefilte Fisch sind wahrscheinlich die bekanntesten osteuropäisch-jüdischen Gerichte. In diesem Kurs stellt Chen Jerusalem eine Auswahl an jüdischen Küchenklassikern vor.

Sonntags, 08. und 15. Mai 2022, 2 Termine jeweils 12.00 – 14.30 Uhr

Ort: Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15–17, 60318 Frankfurt

Entgelt für beide Termine: € 40,– / ermässigt € 35,– (inkl. € 15,– für Zutaten)

Kochkurse werden digital angeboten, sollte die pandemische Lage dies erfordern.

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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Kooperationen der Jüdischen Volkshochschule mit dem Sportverein TUS Makkabi Frankfurt

GANZHEITLICHE BEWEGUNG
FELDENKRAIS-KURS

Mit Ruth Jäger

Durch die Methode des Feldenkrais wird die Wahrnehmung des eigenen Seins und weitere Aspekte des menschlichen Wesens verbessert, wie zum Beispiel die Erkenntnis von Umständen durch das Nutzen der eigenen Sinne. Dabei werden jegliche Fassetten des menschlichen Körpers angesprochen und dadurch auf Trab gehalten. Dadurch werden Resultate wie eine erhöhte Leistungsfähigkeit, neuerworbene Kreativität und ein gesteigertes Wohlbefinden erworben.

Mittwochs, 23. Februar bis 22. Juni 2022, 16 Termine jeweils 18.00 – 19.00 Uhr

Ort: Jüdisches Museum Frankfurt (Saal), Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt

Entgelt: € 112,– / ermäßigt € 80,–

Bitte beachten Sie immer die aktuellen Hygienevorschriften, mehr dazu auf der Webseite des Vereins Makkabi Frankfurt:

Trainingsleitfaden und Hygienemaßnahmen - TuS Makkabi Frankfurt 1965 e.V. (makkabi-frankfurt.de)

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SELBSTVERTEIDIGUNGSWORKSHOP
KRAV MAGA

Mit David Neumann

Im Krav Maga geht es darum, ein Verständnis für reale Gewalt zu gewinnen. Dabei geht es neben physischen Techniken und deren Training um Aufmerksamkeit und Wachsamkeit im Kontext von Konfliktvermeidungsstrategien, um das richtige Deuten von Körpersprache, das Beurteilen von anatomischen Parametern und um die bewusste Wahrnehmung und Analyse der Umwelt. Zudem fokussiert sich Krav Maga auf die Schulung des Durchhaltevermögens, welches nicht nur im Kontext realer Selbstverteidigung eine Fähigkeit im Rahmen sozialer Kompetenzen ist.

Mittwochs, 23. Februar bis 22. Juni 2022, 16 Termine jeweils 19.45 – 21.15 Uhr

Ort: Sporthalle (beim Pausenhof) im Philanthropin, Hebelstraße 15–17, 60318 Frankfurt

Entgelt: € 168,– / ermäßigt € 120,–

Bitte beachten Sie immer die aktuellen Hygienevorschriften, mehr dazu auf der Webseite des Vereins Makkabi Frankfurt:

Trainingsleitfaden und Hygienemaßnahmen - TuS Makkabi Frankfurt 1965 e.V. (makkabi-frankfurt.de)

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WORKSHOP
HEBRÄISCHE KALLIGRAPHIE UND HANDLETTERING

Mit Roy Shapira

In diesem Kurs lernen Sie die Grundlagen der Kalligra­phie, der Kunst der schönen Buchstaben, kennen. Roy Shapira führt in die Ge­schichte der Kalligraphie – Ktiva-Tama – ein, stellt die verschiedenen Werkzeuge vor und zeigt Ihnen die ers­ten Grundlagen der Pinselführung. Im Unterschied zum einfachen Schreiben steht das “handwerkliche” Selbermachen – bspw. von Grußkarten oder Schildern – im Vordergrund und das kunstvolle und kreative Ge­stalten mittels hebräischer Buchstaben.

Der Ort wird noch bekannt bekannt gegeben.

Sonntags 12. + 19. Juni 2022, jeweils 12.00 - 14.30 Uhr

Entgelt € 30 / ermäßigt € 20 (inkl. € 10 für Material)

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Vielfalt Kultur

Konzerte, Vortäge, Lesungen, Exkursionen, Führungen, Ausstellungen

FÜHRUNG
DIE WESTEND-SYNAGOGE

Verbunden mit einer Einführung in die Geschichte der Westend-Synagoge, werden die Verbindungslinien zwischen Architektur und Liturgie, die Beziehungen zwischen Bauweise und Funktion als Gotteshaus aufgezeigt. In einem historischen Abriss wird die Geschichte des Frankfurter Judentums vor dem Hintergrund religiöser Symbole in der Synagoge entwickelt. Männer werden darum gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Entgelt: jeweils € 12,– / ermäßigt € 10,–

Treffpunkt: Eingang im Anbau zur Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Str. 30, 60323 Frankfurt

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Führungen für Erwachsene

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Mittwoch, 01. Dezember 2021, Einlass: 17:45 Uhr; Beginn: 18.00 – 19.30 Uhr mit Esther Ellrodt-Freiman


Dienstag, 07. Dezember 2021, Einlass: 17:45 Uhr; Beginn: 18.00 – 19.30 Uhr mit Gabriela Schlick-Bamberger

Mittwoch, 23. Februar 2022, Beginn:18.30 – 20.00 Uhr mit Esther Ellrodt-Freiman

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Donnerstag, 03. März 2022, Beginn: 18.30 – 20.00 Uhr mit Gabriela Schlick-Bamberger

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Mittwoch, 30. März 2022, Beginn:19.00 – 20.30 Uhr mit Esther Ellrodt-Freiman

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Donnerstag, 12. Mai 2022, Beginn: 17.30 – 19.00 Uhr mit Gabriela Schlick-Bamberger

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Donnerstag, 09. Juni 2022, Beginn: 18.00 – 19.30 Uhr mit Gabriela Schlick-Bamberger

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Führungen für Familien mit Kindern

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Sonntag, 20. März 2022, Beginn: 15.00 – 16.30 Uhr mit Tamara Ikhaev

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Sonntag, 22. Mai 2022, Beginn: 16.00 – 17.30 Uhr mit Tamara Ikhaev

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Sonntag, 26. Juni 2022, Beginn: 15.00 – 16.30 Uhr mit Tamara Ikhaev

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EINFÜHRUNG IN DIE ISRAELISCHE KUNST
IN ENGLISCHER SPRACHE

Mit Künstlerin Dr. Ilana Salama Ortar

This course will give you a brief introduction into the vibrant, contemporary Israeli art scene. The block semi­nar will be held in English by Ilana Salama Ortar, an interdisciplinary visual artist whose work focuses on issues of migration, uprooting and exile.

Ort: Jüdische Gemeinde Frank­furt am Main, Westendstr. 43, 5. OG, 60325 Frankfurt a.M.

Di, 22. + Do, 24. Februar 2022, jeweils 12.00–14.30 Uhr

Entgelt € 25, ermäßigt € 18

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VORTRAG

JOHN ELSAS – VOM BÖRSENMAKLER ZUM KÜNSTLER

Mit Dr. Dorothee Hoppe

John Elsas wurde 1851 in Frankfurt am Main als Sohn jüdischer Eltern geboren. Nach der Schulzeit im Phil­anthropin und einer Ausbil­dung zum Handelsmann arbeitete er als selbstständi­ger Börsenmakler und lebte mit seiner Familie in Frank­furt. Erst im Alter zeichnete er bunte Bildgeschichten für seine zwei Enkel, später entstanden Collagen und Aquarelle, nun für Erwachse­ne, mit humorvollen und oft auch ernsten Versen unter der Darstellung. Noch zu sei­nen Lebzeiten wurden Elsas’ Bilder auf fünf Ausstellun­gen in den Jahren 1929 bis 1931 in Galerien in Berlin, Zürich, München und Mannheim gezeigt, mit sehr positiven Besprechungen in den Feuilletons. Bei seinem Tod im Jahr 1935 hinterließ Elsas 25.000 Blätter aus seinen letzten zehn Lebens­jahren, die man erst nach sechzig Jahren wiederent­deckte.

Donnerstag 10. März 2022, 18.30 – 20.00 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main, Westendstr. 43, 5. OG, 60325 Frankfurt a.M.

Entgelt: € 9 / ermäßigt € 7

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EXKURSION NACH LIMBURG

DAS KAUFHAUS GESCHWISTER MAYER

Spaziergang auf den Spuren der Familie Putziger und Sternberg in Limburg an der Lahn mit Dorothea Putziger

Großmütter haben wir ja alle, aber eine die in Bue­nos Aires wohnt, knallrote Fingernägel trägt und ihr Leben - und die Geschichte ihrer Familie - kistenweise in Fotos, Briefen, Vasen, Nippes, Büchern und Möbel um die Welt trägt, hat doch nicht jede*r. All das papier­ne Material hat ihre Enkel­tochter Dorothea Putziger gesichtet und im Jüdischen Museum Frankfurt am Main archiviert. Dorothea Putziger wird Geschichten erzählen von Liebe und Gewalt, von Heimat und Heimatlosig­keit und von Schmerzen und Glück. Der Spaziergang beginnt um 12 Uhr auf dem Friedhof am Schafsberg, führt vorbei an dem Haus der Familie Putziger in der Parkstraße und endet gegen 14 Uhr in der Altstadt am Kaufhaus der Familie.

Sonntag 13. März 2022, 12.00 – 14.00 Uhr

Entgelt: € 16, ermäßigt € 12

Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Am Schafsberg, 65549 Limburg an der Lahn (am Wald)

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RUNDGANG

DAS JÜDISCHE BOCKENHEIM

Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Bis 1895 war Bockenheim eine eigenständige Stadt mit einer bis 1905 eigenständi­gen Jüdischen Gemeinde.

Ihre Mitglieder waren schon früh den anderen Bocken­heimer*innen weitgehend gleichgestellt und trugen nicht nur maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der kleinen Stadt bis zu ihrer Eingemeindung nach Frank­furt bei. Wir begeben uns auf die Spuren der Geschich­te der Jüdischen Gemeinde, jüdischer Institutionen sowie ausgewählter Bockenheimer Jüdinnen und Juden.

So, 13. März 2022, 14.00 – 16.00 Uhr

Entgelt: € 12, ermäßigt € 10

Der Treffpunkt und weitere Details werden nach der An­meldung bekannt gegeben

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VORTRAG
STREIFLICHTER ZUR GESCHICHTE DER JÜDISCHEN GEMEINDE FRANKFURT

Mit Dr. Roman Fischer

Dr. Roman Fischer, langjäh­riger Archivar am Institut für Stadtgeschichte, hat sich intensiv mit der Geschich­te der Gemeinde befasst und alle Dokumente zur Geschichte der Juden im Stadtarchiv neu gesichtet und verzeichnet. Der Vortrag behandelt die wichtigsten Stationen der Frankfurter jüdischen Gemeinde seit ihrer Grün­dung anhand von Archiv­dokumenten, die während des Vortrags im Original ausgestellt sein werden und betrachtet werden können.

Die Frankfurter jüdische Gemeinde ist eine der ältesten und geschichts­trächtigsten Gemeinden nördlich der Alpen. Seit über 850 Jahren hat sie eine fast bruchlose Kontinuität bewiesen. Ihr Ruhm brachte ihr den Ehrentitel „Jerusa­lem am Main“ ein. Nicht nur für die Judenschaft des Heiligen Römischen Reichs, sondern auch für die wirt­schaftliche Entwicklung der Stadt Frankfurt als Messe-und Finanzplatz war sie von größter Bedeutung, wovon der Name Rothschild zeugt. Das Zusammenleben mit der christlichen Umgebung war indessen nicht immer spannungsfrei, zuweilen kam es zu heftigen Gewalt­ausbrüchen.

Donnerstag 31. März 2022, 18.30 – 20.00 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main, Westendstr. 43, 5. OG, 60325 Frankfurt a.M.

Entgelt: € 9 / ermäßigt € 7

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STADTRUNDGANG
AUF DEN SPUREN DER FRANKFURTER JÜDISCHEN GESCHICHTE

Mit Gabriela Schlick-Bamberger. Die Altstadt Frankfurts im 19. und 20. Jahrhundert

Frankfurt am Main galt in der Vergangenheit lange als „die jüdischste aller Städte“. In der Messe und Handelsstadt ist seit 1150 eine Jüdische Gemeinde nachgewiesen. Wie sehr sie für die Stadt Frankfurt von Bedeutung war – sei es als politischer Spielball, sei es als Steuerzahler – wird an den verschiedenen Sta­tio¬nen bei unserem Rund­gang sichtbar werden, wie etwa die Tatsache, dass sich die jüdischen Frankfurter *innen ihrer Heimatstadt besonders verpflichtet fühl­ten und sich bei der Entwick­lung von Stadt und Stadtge­sell¬schaft, aber auch weit darüber hinaus, einbrachten. Der Rundgang führt uns von der Paulskirche durch die Altstadt und die Neu¬stadt bis zur Gedenkstätte „Neuer Börneplatz“, um die Geschichte des jüdischen Frankfurts zu erkunden.

Sonntag 03. April 2022, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Treffpunkt: vor der Paulskirche, Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt

Entgelt: € 12,– / ermäßigt € 10,–

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FÜHRUNG

DER JÜDISCHE FRIEDHOF BOCKENHEIM

Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Im frühen 18. Jahrhundert angelegt, diente der Jüdische Friedhof in der Sophienstraße den

Bockenheimer Jüdinnen* Juden bis ins 20. Jahrhun­dert als Beerdigungsplatz. Auch wenn er heute nach den Schändungen vor und während der NS-Zeit nur noch einen Bruchteil der einstigen Grabsteine auf­weist, erzählt er uns über die Entwicklung der Jüdischen Gemeinde in der Stadt Bockenheim und das Selbst­verständnis ihrer Mitglieder. Er gibt uns gewissermaßen einen Einblick in das Private.

Die Führung dreht sich um die Geschichte des Fried­hofs, besondere Persönlich­keiten und die sich verän­dernden Ausdrucksformen jüdischer Erinnerungskultur zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert.

Sonntag 15. Mai 2022, 14.00 – 16.00 Uhr

Entgelt: € 12,– / ermäßigt € 10,–

Treffpunkt Jüdischer Friedhof Bocken­heim, Sophienstraße, 60487 Frankfurt

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FÜHRUNG

DER JÜDISCHE FRIEDHOF BOCKENHEIM

Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Im frühen 18. Jahrhundert angelegt, diente der Jüdische Friedhof in der Sophienstraße den

Bockenheimer Jüdinnen* Juden bis ins 20. Jahrhun­dert als Beerdigungsplatz. Auch wenn er heute nach den Schändungen vor und während der NS-Zeit nur noch einen Bruchteil der einstigen Grabsteine auf­weist, erzählt er uns über die Entwicklung der Jüdischen Gemeinde in der Stadt Bockenheim und das Selbst­verständnis ihrer Mitglieder. Er gibt uns gewissermaßen einen Einblick in das Private.

Die Führung dreht sich um die Geschichte des Fried­hofs, besondere Persönlich­keiten und die sich verän­dernden Ausdrucksformen jüdischer Erinnerungskultur zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert.

Sonntag 15. Mai 2022, 14.00 – 16.00 Uhr

Entgelt: € 12,– / ermäßigt € 10,–

Treffpunkt Jüdischer Friedhof Bocken­heim, Sophienstraße, 60487 Frankfurt

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VORTRAG UND DISKUSSION
DER JÜDISCHE FRIEDHOF AN DER ECKENHEIMER LANDSTRASSE

Mit Majer Szanckower. Mit einem Vortrag über Beerdigungsbräuche im Judentum.

Nach der Begrüßung wird es zunächst einen kurzen Vortrag geben, der sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen wird: „Warum gibt es in den jüdischen Gemeinden die Beerdigungsbrüderschaft Chewra Kadischa?“
„Warum erhält jeder Verstorbene einen einfachen unbehandelten Holzsarg zugewiesen?“
„Was ist damit gemeint, wenn es heißt: „Das letzte Hemd trägt keine Taschen?“
Anschließend wird Majer Szanckower, Leiter der Jüdischen Friedhöfe in Frankfurt, bei einem Rundgang die Bedeutung der verschiedenen Gräberfelder des Friedhofs erläutern.

Sonntag 12. Juni 2021, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Treffpunkt: Neuer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238, 60320 Frnakfurt, vor dem Eingang zum Verwaltungsbüro

Entgelt: frei

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EXKURSION ZU DEN SCHUM-STÄDTEN (1/3) – SEIT 2021 UNESCO-WELTKULTURERBE
JÜDISCHES SPEYER

Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Als eine der sogenannten SchUM-Städte gehörte Speyer im Mittelalter zu den bedeutendsten jüdischen Ansiedlungen im deutsch­sprachigen Raum. Im Juli 2021 wurden die Überreste sogar zum UNESCO-Welt­erbe erklärt. Wir werden uns auf die Spuren der wechsel­vollen jüdischen Geschichte in Speyer begeben und dabei sowohl die mittelalterlichen steineren Zeugen jüdischen Lebens als auch die in Spey­er gepflegte Erinnerungskul­tur unter die Lupe nehmen.

Sonntag 26. Juni 2022, 08.30 – 18.00 Uhr

Entgelt: € 40,– / ermäßigt € 35,–

Der Treffpunkt und weitere Details werden nach der Anmeldung bekannt gegeben

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Veranstaltungen in Kooperation mit der Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg

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FÜHRUNG

WIR WAREN DIE JUDDEBUBBE

Der Beitrag jüdischer Frank­furter für ihren Sportclub am Main. Mit Dr. Matthias Thoma, Leiter des Eintracht Frank­furt Museums im Deutsche Bank Park

Seit Mitte der 1920er Jahre wurde die Eintracht von der Frankfurter Schuhfabrik „J. & C.A. Schneider“ unterstützt. Der so genannte „Schlappe­schneider“, welcher von den jüdischen Geschäftsleuten Fritz und Lothar Adler sowie dessen Cousin Walter Neu­mann geführt wurde, stellte neben finanziellen Zuwen­dungen den Fußballern der Eintracht einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Zu Zeiten des Amateurfuß­balls war dieser Arbeitsplatz ein gewaltiges Faustpfand in Verhandlungen mit neuen Spielern. Geackert wurde aber haupt­sächlich auf dem Fußball­platz, wie auch die Ehefrau von Franz Schütz zu be­richten weiß: „Der Franz war auch ein JCASianer, aber der ist zur Arbeit gekommen, wann er wollte. Die meiste Zeit war sein Schreibtisch leer.“ Die Zusammenarbeit, die vor allem der engagierte Walter Neumann pflegte, war in der Stadt bekannt. So kamen die Fußballer der Eintracht auch zu dem Spitz­namen, der heute noch be­kannt ist: „Schlappekicker“. Diese Unterstützung ermög­lichte den sportlichen Auf­stieg der Fußballer zu einem der stärksten Vereine Deutschlands. 1930 gewann die Eintracht zum ersten Mal die Süddeutsche Meis­terschaft.

Dienstag 21. Juni 2022, 16.30 – 18.00 Uhr

Ort: Eintracht Frankfurt Museum, Mörfelder Landstraße 362, in der Haupttribüne des Deutsche Bank Parks

Entgelt: € 6 / ermäßigt € 5

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VORTRAG MIT DISKUSSION

WIR WAREN DIE JUDDEBUBBE – Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit.

Matthias Thoma im Ge­spräch mit Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland e.V.

Seit Mitte der 1920er Jahre wurde die Eintracht von der Frankfurter Schuhfabrik „J. & C.A. Schneider“ unterstützt. Der so genannte „Schlappe­schneider“, welcher von den jüdischen Geschäftsleuten Fritz und Lothar Adler sowie dessen Cousin Walter Neu­mann geführt wurde, stellte neben finanziellen Zuwen­dungen den Fußballern der Eintracht einen Arbeitsplatz zur Verfügung.

Zu Zeiten des Amateurfuß­balls war dieser Arbeitsplatz ein gewaltiges Faustpfand in Verhandlungen mit neuen Spielern. Geackert wurde aber hauptsächlich auf dem Fußballplatz, wie auch die Ehefrau von Franz Schütz zu berichten weiß: „Der Franz war auch ein JCASianer, aber der ist zur Arbeit gekommen, wann er wollte. Die meiste Zeit war sein Schreibtisch leer.“ Die Zusammenarbeit, die vor allem der engagierte Walter Neumann pflegte, war in der Stadt bekannt. So kamen die Fußballer der Eintracht auch zu dem Spitznamen, der heute noch bekannt ist: „Schlappekicker“. Diese Unterstützung ermöglichte den sportlichen Aufstieg der Fußballer zu einem der stärksten Vereine Deutsch­lands.

Eintracht Frankfurt galt frü­her als „Judenclub“. Daher war die Eintracht von der Machtübernahme der Nazis stärker betroffen als andere prominente Fußballvereine. Matthias Thoma, der bereits mehrfach zur Geschichte der Eintracht publizierte und derzeit das Vereinsmuseum mit aufbaut, beleuchtet die­se Phase in seinem Buch in­tensiv. Er verfolgt die Schick­sale insbesondere jüdischer Mitglieder und untersucht die Methoden, wie die NS-Machthaber einen traditio­nell weltoffenen Verein unter ihre Kontrolle brachten.

Donnerstag 23. Juni 2022, Einlass:19.00 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr

Ort: Eintracht Frankfurt Museum, Mörfelder Landstraße 362, in der Haupttribüne des Deutsche Bank Parks

Entgelt: € 6 / ermäßigt € 5

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Kontakt

Jüdische Gemeinde Volkshochschule
Westendstraße 43
4. Stock, Angela Oberberger
60325 Frankfurt am Main

 069/76 80 36 -142 oder -170
 069/76 80 36 -149
 volkshochschule@jg-ffm.de
 Termin Kalender 2021 der JVHS