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Seit fast vier Jahrzehnten bereichern die Jüdischen Kulturwochen die Stadt Frankfurt.

Traditionell mit einem Synagogen-Konzert eröffnend, ziehen die Kulturwochen längst nicht nur Gemeindemitglieder an. Auch viele andere Frankfurter kommen zu den unterschiedlichen Veranstaltungen.

Die Kulturwochen sind 1980 entstanden – unter Michel Friedman und Hilmar Hoffmann, dem damaligen Kulturdezernenten der Gemeinder bzw. der Stadt Frankfurt. Die Anfänge waren noch zögerlich, es wurden nur einzelne Filme vorgeführt. Richtig Aufwind bekamen die Jüdischen Kulturwochen im Jahr 1986, als das Kulturamt der Stadt Frankfurt die Veranstaltungsreihe erstmalig unterstützte, was sie bis heute fortsetzt.

Das Programm der Jüdischen Kulturwochen sollte und soll für Juden wie Nichtjuden interessante Veranstaltungen beinhalten. Wichtig war und ist, das jüdische Leben in die Stadtgesellschaft zu tragen. Das Motto „Wir sind da“ sollte der Öffentlichkeit deutlich machen, dass die Jüdische Gemeinde trotz des Holocausts nicht nur weiterhin existiert, sondern dass sie mit ihren aktiven Institutionen zum kulturellen Angebot der Stadt Frankfurt beiträgt. Mittlerweile sind die Kulturwochen der Jüdischen Gemeinde aus dem Kulturleben Frankfurts nicht mehr wegzudenken.

Die wichtigsten Überlegungen für die Kulturwochen waren und sind, ein facettenreiches Programm aufzustellen, das Einblicke in die jüdische Religion, Traditionen und Lebensweisen, gestern und vor allem heute ermöglicht.

Dass diese jahrelangen Bemühungen fruchtbar sind, zeigen die stetig steigenden Besucherzahlen.

Jüdische Filmwochen - Neue Reihe mit Erfolg gestartet

Alternierend zu den Jüdischen Kulturwochen fanden im September 2016 erstmalig die Jüdischen Filmwochen statt. Die Besucher sahen nachdenkliche, kontroverse, unterhaltsame und spannende Filme in Deutsch oder mit deutschen Untertiteln. Gespräche mit Filmschaffenden und Darstellern bereicherten das Programm.

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