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13.11.2018 / Heshvan - Kislev

JVHS: Haskala - Die jüdische Aufklärung

Eine Einführung

Anfang des 18. Jahrhunderts entstand in Europa die Bewegung der Aufklärung, die auch gegenvehementen Widerstand von Traditionalisten und althergebrachten Strukturen die Vernunft anstelle vorherrschender Vorstellungen und Ideologien setzte. So sollten Naturrecht sowie Bildung und Wissenschaft Vorrang erhalten. Doch was bedeutete diese Art gesamtgesellschaftlicher Reformanstrengungen inhaltlich für das Judentum, speziell in Deutschland?

Die Haskala, wie die jüdische Aufklärung genannt wird, stellt eine Art Kulturkampf und Revolution innerhalb der jüdischen Gesellschaft dar. Der Kampf zwischen konkurrierenden Eliten, den traditionellen rabbinischen Autoritäten und den Anhängern einer entstehenden liberalen Weltsicht führte zu Meinungsverschiedenheiten, Konflikten und Spannungen, wobei die frühere Einheit der vormodernen jüdischen Gesellschaft in die Brüche ging. Damit einher ging die Entwicklung einer modernen säkularen intellektuellen Elite, die nun neben den bis dahin weitgehend unangefochtenen rabbinischen Gelehrten sind.

Ein Studienabend mit Dr. Schimon Staszewski, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts, und Roberto Fabian, Historiker und Pädagoge

Termininfos

Termin
13.11.2018
Eintritt
€ 6 | € 5 ermäßigt
Veranstalter
Jüdische Volkshochschule
Veranstaltungsort

Savignystraße 66
60325 Frankfurt am Main

 069 / 76 80 36-160

Termine