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08.05.2018 / Iyyar - Sivan

*entfällt* JVHS: Haskala - Die jüdische Aufklärung

Eine Einführung

Anfang des 18. Jahrhunderts entstand in Europa die Bewegung der Aufklärung, die auch gegen vehementen Widerstand von Traditionalisten und althergebrachten Strukturen die Vernunft anstelle vorherrschender Vorstellungen und Ideologien setzte. So sollten Naturrecht sowie Bildung und Wissenschaft Vorrang erhalten.Auf diese Art wurde die Aufklärung ein Kennzeichen des modernen Zeitalters.

Doch was bedeutet diese Art gesamtgesellschaftlicher Reformanstrengungen inhaltlich für das Judentum, speziell in Deutschland?

Die Haskala, wie die jüdische Aufklärung genannt wird, stellt eine Art Kulturkamp und Revolution innerhalb der jüdischen Gesellschaft dar. Der Kampf zwischen zwei konkurrierenden Eliten, den traditionellen rabbinischen Autoritäten und den Anhängern einer entstehenden liberalen Weltsicht, führte zu Meinungsverschiedenheiten, Konflikten und Spannungen, wobei die frühere Einheit der vormodernen jüdischen Gesellschaft in die Brüche ging. Damit einher ging die Entwicklung einer modernen säkularen intellektuellen Elite, die nun neben den bis dahin weitgehend unangefochtenen rabbinischen Gelehrten stand.

Ein Studienabend mit:
Dr. Schimon Staszewski, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Leo Baeck Institus
Roberto Fabian, Historiker und Pädagoge


Termininfos

Termin
08.05.2018
Beginn
19:30 Uhr
Ende
21:00 Uhr
Eintritt
€ 6 | € 5 ermäßigt
Veranstalter
Jüdische Volkshochschule in Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus im Haus am Dom
Veranstaltungsort

Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

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